Kurzantwort
Eine wirtschaftliche PV-Anlage macht einen Speicher nicht automatisch wirtschaftlich. Der Speicher lohnt sich nur durch den zusätzlichen Nutzen gegenüber PV ohne Speicher: mehr Eigenverbrauch, abzüglich entgangener Einspeisung, Verluste, Degradation und Investition.
Wichtige Variablen
- Zusätzliche selbst genutzte kWh
- Differenz aus Bezugspreis und Einspeisung
- Wirkungsgrad und Degradation
- Speicherpreis und Nutzungsdauer
Beispiel
Verschiebt ein Speicher 1.800 kWh pro Jahr und ist jede kWh nach Verlusten 0,22 € mehr wert, entstehen rund 396 € Jahresnutzen vor Wartung. Eine Investition von 8.000 € braucht damit eine lange Nutzungsdauer.
Break-even: Was ändert das Ergebnis?
Ein größerer Preisabstand und viele nutzbare Zyklen stärken den Speicher. Überdimensionierung, geringe Abendlast und schnelle Degradation schwächen ihn.
Häufige Fehler
- PV- und Speichernutzen doppelt zählen
- Nennkapazität vollständig nutzen
- Einspeiseerlös als null ansetzen
Begriffe in diesem Guide
Quellen & Annahmen
- IEA PVPS — Photovoltaic Power Systems Programme (2026-08-17)
- RATIOXA — Methodik und Formeln (2026-08-17)
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