Kurzantwort
Das Baujahr allein entscheidet nicht. Wichtig sind reale Heizlast, notwendige Vorlauftemperatur, erreichbare Jahresarbeitszahl, Heizflächen, Stromtarif und Investition. Nutze eine fachlich ermittelte Gebäudesituation und rechne Bandbreiten.
Wichtige Variablen
- Jährlicher Nutzwärmebedarf
- Vorlauftemperatur und Heizflächen
- Realistische Jahresarbeitszahl
- Investition inklusive Anpassungen
Beispiel
20.000 kWh Wärme bei SCOP 3,2 benötigen 6.250 kWh Strom. Bei SCOP 2,5 wären es 8.000 kWh — 1.750 kWh mehr pro Jahr.
Break-even: Was ändert das Ergebnis?
Niedrigere Vorlauftemperaturen und passende Heizflächen verbessern Effizienz. Hohe Zusatzinvestitionen oder ein ungünstiger Strompreis verschieben den wirtschaftlichen Kipppunkt.
Häufige Fehler
- Labor-COP als Jahreswert einsetzen
- Nur Energiekosten vergleichen
- Gebäudeanpassungen auslassen
Begriffe in diesem Guide
Quellen & Annahmen
- IEA PVPS — Photovoltaic Power Systems Programme (2026-08-17)
- RATIOXA — Methodik und Formeln (2026-08-17)
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