Kurzantwort
Der Gebühren-Break-even ist der Zeitpunkt, an dem kumulierte Raten- oder Zinsersparnisse die Kosten des Wechsels decken. Danach kann die Umschuldung einen Netto-Vorteil aufbauen — sofern Laufzeit und Restschuld fair verglichen sind.
Wichtige Variablen
- Alle Wechsel- und Vorfälligkeitskosten
- Monatliche Zahlungsdifferenz
- Zinsersparnis über gleiche Restlaufzeit
- Geplante Haltedauer des neuen Kredits
Beispiel
1.800 € Wechselkosten und 90 € echte monatliche Ersparnis ergeben einfach 20 Monate. Wird der Kredit vorher abgelöst, erreicht das Szenario den Break-even nicht.
Break-even: Was ändert das Ergebnis?
Höhere Gebühren verschieben den Kipppunkt nach hinten. Eine längere neue Laufzeit kann die Rate senken, ohne echte Zinsersparnis zu erzeugen.
Häufige Fehler
- Niedrigere Rate als Ersparnis zählen
- Unterschiedliche Laufzeiten vergleichen
- Gebühren nur teilweise erfassen
Begriffe in diesem Guide
Quellen & Annahmen
- European Central Bank — Nominal and real interest rates (2026-08-17)
- RATIOXA — Methodik und Formeln (2026-08-17)
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